Farbige Männer 'Scheuen Sich Davor, Hilfe Bei Prostataproblemen Einzuholen'
Farbige Männer haben nicht nur ein höheres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, sie lassen sich auch seltener frühzeitig daraufhin untersuchen, so eine Studie der Universität von North Carolina in den USA.
Die Amerikanische Krebsgesellschaft berichtet, dass die Prostatakrebstodesrate unter farbigen Männern zweimal so hoch ist wie die unter weissen Männern. Allerdings sei dies teilweise dadurch bedingt, dass erstere sich davor scheuen, ärztliche Hilfe zu suchen.
Die in North Carolina durchgeführte Studie ergab ausserdem, dass schwarze Männer ein eventuelles Prostataproblem doppelt so häufig in der Notaufnahme anstatt in der Hausarztpraxis erwähnen.
'Afroamerikanische Männer waren sich ihrem erhöhten Prostatakrebsrisiko bewusst und fühlten sich dafür verantwortlich, Ihren Arzt bzw. Vorsorgeuntersuchung aufzusuchen', so Dr Paul Godley, Autor der Studie.
'Jedoch gab es gravierende Barrieren bezüglich der Ausführung dessen, was die Patienten als wichtig erachteten.'
Prostatakrebs ist eine der am h äufigsten auftretenden Krebsarten unter Männern, besonders bei Männern über 55. In Deutschland werden nahezu 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr festgestellt (Quelle: Krebs in Deutschland. Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut, 2006) .
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