Erektile Dysfunktion – Das Schweigen Der Männer

Erektile Dysfunktion (ED), auch bekannt unter dem Namen Impotenz, bezeichnet die Unfähigkeit, eine zum erfüllenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erlangen beziehungsweise aufrechtzuerhalten. Impotenz beschreibt jedoch zusätzlich zu Erektionsstörungen auch noch andere Sexualfunktionsstörungen, wie z.B. mangelnde Libido oder Orgasmus- sowie Ejakulationsstörungen (vorzeitige Ejakulation).

Die Bezeichnung erektile Dysfunktion dagegen bezieht sich ausschliesslich auf Probleme mit der Erektionsfähigkeit im körperlichen Sinne. Die erektile dysfunktion bezeichnet also die Unfähigkeit, eine harte Erektion, die zum Geschlechtsverkehr ausreicht zu erreichen, oder nur selten zu erlangen oder auch die Tendenz zu nur kurz anhaltenden Erektionen.

In jedem Fall von erektiler Dysfunktion wird das Sexualleben des Betroffenen, sowie auch das der Partnerin erheblich negativ beeinträchtigt un der gemeinsame Spass enorm geschmälert. Potenzprobleme haben in vielen Fällen, vor allem wenn das Thema totgeschwiegen wird, auch einen schwerwiegenden negativen Einfluss auf das Selbstwertgefühl des betroffenen Mannes und können sogar Depressionen auslösen.

Diese Definition der erektilen Dysfunktion ist ziemlich weitgefasst. Ausserdem liegt die Dunkelziffer aufgrund des leider immer noch sehr hohen damit verbundenen Schamgefühls weitaus höher, weshalb man kaum eine gesicherte Angabe zur tasächlichen Verbreitung der ED machen kann. Traurigerweise scheuen sich viele Männer noch immer, das Thema erektile Dysfunktion gegenüber der Partnerin oder dem Hausarzt anzusprechen. Die ED wird totgeschwiegen und die Betroffenen leiden im Stillen. Das muss jedoch nicht sein, und sollte nicht sein, denn ein erfülltes Sexualleben erhöht die Lebensqualität nachweislich.

Niemand sollte darauf verzichten müssen und die erektile Dysfunktion sollte schon gar kein Hindernis darstellen bzw. stillschweigend als solches hingenommen werden.In Deutschland sind schätzungsweise 4.5 Millionen Männer über 30 Jahre davon betroffen . Erektionsstörungen sind jedoch keine Frage des Alters. Die ED tritt zwar mit zunehmendem Alter immer häufiger auf (und wird deshalb von vielen Männern als normale Alterserscheinung hingenommen), jedoch muss dies nicht bedeuten, dass Sie in fortgeschrittenem Alter auf Sex verzichten müssen – mann sowie frau ist schliesslich immer so alt, wie man sich fühlt! Die erektile Dysfunktion macht jedoch auch vor jüngeren Männern nicht halt.

Gerade jüngere Männer, die sexuell noch nicht so viele Erfahrungen gesammelt haben, setzen sich oftmals selbst stark unter Leistungsdruck. Diese Angst, nicht gut im Bett zu sein, bewirkt allerdings genau dies. Impotenz Medikamente wie Cialis, Levitra und Viagra können hier helfen, indem sie durch ihre Wirkung das Selbstvertrauen in die eigenen sexuellen Fähigkeiten wieder aufbauen. Auch Depressionen können Erektionsstörungen als Begleiterscheinung haben, genauso wie umgekehrt Erektionsprobleme zu Depressionen führen können, wenn nichts dagegen unternommen wird. Bestimmte Medikamente haben Erektionsstörungen als mögliche Nebenwirkung, so z.B. manche Blutdrucksenker, bestimmte Anti-Depressiva,usw. Die erektile Dysfunktion kann auch auf tieferliegende Krankheiten hinweisen und so z.B. ein Frühwarnzeichen für Diabetes, einen erhöhten Blutdruck, Herz- oder Gefässkrankheiten, Ateriosklerose (Arterienverkalkung), einen niedrigen Testosteronspiegel und vieles Andere sein. Deshalb sollten Sie sich unbedingt von Ihrem Hausarzt oder Urologen untersuchen lassen, um evtl. körperliche Ursachen ausschliessen bzw. abklären zu lassen. Die erektile Dysfunktion lässt sich heutzutage sehr gut, einfach und in den meisten Fällen sehr erfolgreich behandeln. Im Folgenden bieten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten:

  1. Psychotherapie/Sexualtherapie: kann individuell oder auch als Paartherapie abgehalten werden.
  2. Intraurethale Medikamente (MUSE): mittels eines kleinen Applikators wird eine kleine Tablette in die Harnröhre eingeführt, die den Wirkstoff freisetzt und direkt ins Blut abgibt.
  3. SKAT: Autoinjektion in den Penis. Der Wirkstoff wird direkt in den Penis gespritzt. Dieses Verfahren erfordert eine gründliche Einführung durch den verschreibenden Arzt.
  4. Vakuumpumpe: Eine spezielle Pumpe wird über den Penis gestreift. Die Luft wird entzogen. Durch dieses Vakuum füllt sich der Penis mit Blut, es kommt zur Erektion. Mit Hilfe eines über die Peniswurzel gestreiften Gummirings wird der Blutrückfluss verhindert und die Erektion kann bis zu ca. 30min aufrechterhalten werden. Diese Methode bedarf einiger Übung.
  5. Oral einzunehmende Medikamente: Die medikamentöse Therapie mit Viagra, Cialis und Levitra ist heutzutage die wohl gängigste sowie auch unkomplizierteste Behandlungsmethode. Die Medikamente wirken schnell, sind diskret und einfach in der Anwendung und äusserst wirkungsvoll. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung – kontaktieren Sie uns noch heute, wir freuen uns auf Sie!

 

Impotenz und ED Behandlungsmethoden

Hier erfahren Sie mehr zu Impotenz und den Behandlungsmöglichkeiten der erektilen Dysfunktion. Leiden Sie nicht länger im Stillen!

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